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6 Jahre und 1 Woche 

6 Jahre und 1 Woche, 3x die Woche 6 Stunden (also ca. 5620 Stunden) hatte ich eine enge Beziehung zu „Elfriede“.

„Elfriede“ war die Maschine in der Dialysepraxis in Geesthacht, die mir Leben schenkte.

Es war eine enge Beziehung, nachdem man mir sagte, dass beide Nieren die Arbeit eingestellt hatten.

Das hieß nun auf das Essen zu achten und wenn möglich nicht mehr als einen halben Liter am Tag zu trinken.

Eine harte Zeit – aber ich lebte!

 

Am 27. April letzten Jahres kam während der Dialyse die Ärztin und sagte: „wir haben eine Niere!“ 

Innerhalb von 2 Stunden war ich in Lübeck und auch bald im OP.

Als ich erwachte hatte ich eine neue Niere – eine neue „Elfriede“ – eingesetzt bekommen. Die Niere einer Frau, die sich einmal entschlossen hatte Organspenderin zu sein.

Von diesem Entschluss profitierte ich jetzt. Leider kann ich dieser Frau nicht mehr danken!

 

Warum erzähle ich das alles? Alleine nur um für die Organspende zu werben. Ca. 8000 Menschen in Deutschland warten auf eine Niere. Hunderte Sterben während der Wartezeit, die für Jüngere – also unter 60 Jahren – zehn bis zwölf Jahre, für Ältere sechs bis acht Jahre beträgt. Ich hatte Glück, dass diese Unbekannte nicht Leben für andere in den Ofen schieben ließ. 

 

Wartet nicht, bis die Politik soweit ist und ein Gesetz macht – schiebt nicht wertvolles Leben in den Ofen oder ein Erdloch. Holt euch einen Organspendepass, werdet Organspender.

 

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr einen bekommt, dann könnt ihr euch gerne unverbindlich einen beim Blutspenden abholen.

 

Danke dass ich hier stehen durfte.

Danke fürs zuhören – aber ihr hattet ja auch gar keine andere Wahl.

Nun habe ich fertig. Sollte noch jemand Fragen haben stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

 

Udo Dochan

auf dem Neujahrsempfang 2019

der Gemeinde Gülzow

 

  

Es gibt vielleicht mehr Menschen, die Organe spenden würden, als solche, die auch einen gültigen Organspenderausweis mit sich führen. Und welcher Angehörige mag von jetzt auf gleich im Fall des Falles die Entscheidung treffen, wenn der behandelnde Arzt fragt, ob man einer Organspende zustimmen würde?

 

Helfen Sie allen Betroffenen, in dem Sie Ihren Willen mit einem
Organspenderausweis ganz klar bekunden.

Helfen Sie Leben retten ...

 

Kleidersammlung in Gülzow am

Samstag, 16. März 2019 ab 9:00 Uhr

Bitte stellen Sie die gut verschlossenen Säcke

rechtzeitig an die Straße. 

 

 

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, die unbeschädigten gut verschlossenen Altkleidersäcke bei Ute und Ludwig Reimers in die Scheune zu stellen.

Für die Sammlung geeignet sind handelsübliche Plastiksäcke aller Art. Gelbe Säcke sollten Sie wegen der mangelhaften Haltbarkeit nicht verwenden.  

Wir sammeln die Säcke ein und bringen sie zum DRK Ortsverein Schwarzenbek. Dort werden die Altkleider gesichtet und landen zu einem guten Teil in der dortigen Kleiderkammer oder auch im <RotKreuzMarkt>.

 

 

 

Udo Dochans Werbeblock auf dem  Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Gülzow:

Ich kann mich erinnern, dass man früher gesagt hat, das DRK ist ein Kaffeeklatsch-Verein. Das war natürlich schon damals ein Gerücht.
Klar gibt’s beim DRK auch meistens Kaffee und Kuchen, aber wir können viel mehr…

So gibt es 4 Blutspendetermine, 2 Altkleidersammlungen, 4 Spielenachmittage, einen Halbtagsausflug, unser Sommerfest sowie diverse Jubiläums, Kranken und Geburtstagsbesuche bei unseren Mitgliedern.

Außerdem helfen wir beim Kinderfest der Gemeinde, indem wir das Kuchenbuffet betreiben, und natürlich bei der Fußball EM/WM, wenn zum Public Viewing Grillmeister und Helfer zum Auf-und Abbau gefragt sind.

Unsere Gülzower Jugendfeuerwehr und ihre Gäste freuen sich immer über ein gutes Frühstück bei ihren Übungseinsätzen mit Übernachtung (BF-Tage). Einige haben erst da das gute alte „Matschbrötchen“ kennengelernt. 

Darüber hinaus unterstützen wir regelmäßig mit vielen Helfern die Schwarzenbeker Kollegen, wenn diese ihre Feldküche aufbauen:

Ø zum Stadtspiel Tillhausen in Mölln

Ø auf der Sommertour des Kreisjugendrings

Ø bei Katastropheneinsätzen wie der Elbe-Flut 2013 in Lauenburg

Ø bei der Versorgung der Flüchtlinge in Wentorf im Jahr 2015

Ø und zuletzt in Schwarzenbek bei der internationalen Feuerwehrmesse „Weber Rescue Days“

Unsere Einsatzgebiete sind dann Spülküche, Essen-Vorbereitung, Essen-Ausgabe, Grillen, Arbeitsplatz wieder aufräumen – alles was eben so anfällt.

Unser Helferfrühstück im Herbst ist immer eine leckere Belohnung für die vielen fleißigen Helfer des vorangegangenen Jahres – wenn wir alles zusammenzählen, kommen wir auf beachtliche Stundenzahlen, die wir ehrenamtlich und mit viel Spaß am Arbeiten im Team geleistet haben.

Sie sehen - wir sind ein lebendiger Verein mit vielfältigen Aufgaben - und möchten das auch bleiben.

Leider haben wir zunehmend „Personal-Probleme“ und mussten deshalb unsere jährlichen Veranstaltungen schon um Weihnachtsmarkt und Treckertreffen kürzen.

Unsere zur Zeit 144 überwiegend älteren Mitglieder helfen immer gerne, wo sie können (Gott sei es gedankt), aber mit den Jahren kommt man eben an seine Grenzen – das merke ich nicht zuletzt bei mir selbst.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn dieser kleine „Werbeblock“ uns möglichst viele neue Mitstreiter bescheren würde. Der Jahresbeitrag ist mit 20€ seit vielen Jahren stabil und durchaus erschwinglichJ.

Wenn Sie also Spaß an der Arbeit im Team haben und Lust, uns zu unterstützen, dann melden Sie sich gerne bei mir.

Vielleicht besuchen Sie uns einmal im Internet auf www.DRK-Guelzow.de. Dort gibt es Informationen rund um den Verein und auch (- nicht ganz aktuelle aber immerhin -) Fotos und kurze Berichte vergangener Aktivitäten.

Anlässlich unserer Hundertjahrfeier im Mai 2014 haben wir die Vereinsgeschichte erforscht und zusammengestellt. Die wirklich ansprechend geschriebene <Chronik> steht zum Download bereit, kann aber natürlich auch gedruckt erworben werden.